Das Verhalten unseres Moriz gegenüber anderen Hunden bessert sich!
Wie haben wir das geschafft?
Ich bin kein Hundetrainer. Deshalb möchte ich meine gemachten Erfahrungen weitergeben.
Zu Beginn war es wirklich sehr schwierig. Wir dachten aussichtslos.
Jeder Hund wurde von Moriz schon ab einer Distanz von circa 300 Meter energisch verbellt und angeknurrt.
Hundezonen waren ein unmögliches Unterfangen.
Die Besuche dort mussten wir wieder ad acta legen.
Was tun? Die Lösung eigentlich ganz einfach.
Moriz langsam, behutsam und ohne Stress an andere Hunde gewöhnen.
Immer mehr die Entfernung verkürzen.
ABLENKUNG! Das ist wichtig!
Wir haben nun immer eine Frisbee-Scheibe oder ein Wurfholz dabei. Er apportiert für sein Leben gern.
Er hat dann nichts anderes mehr im Kopf. Andere Hunde und sogar Menschen werden völlig ignoriert wenn er in seinem geliebten Apportier-Spiel total versunken ist.
Der Rückruf klappt perfekt.
So ist es nun möglich, daß der kleine Lauser so unbeschwert mit seinen Fellgenossen spielen kann wie Ihr am Video sehen könnt.
Er läuft jetzt viel entspannter zu den Fellnasen. Hat sehr viel Selbstbewusstsein aufgebaut. Dieses hysterische Gekläffe und Geknurre war tatsächlich nur Ausdruck seiner Unsicherheit.
Klar, ganz hat er die noch nicht überwunden und Hundezonen meiden wir nach wie vor.
Doch, zumindest bei uns hat die beschriebene Methode wirklich sehr gut funktioniert.
Wenn Ihr nicht mehr weiter wisst mit einem ähnlichem Problem, so versucht es vielleicht so wie ich es eben beschrieben habe.
Doch Ihr braucht Geduld, Einfühlungsvermögen, Konsequenz und Liebe.
Euer Hund wird es Euch danken.
